Meine Kürbis-Favoriten (mit Maniküre!)

Jetzt wird es aber höchste Zeit für meinen Beitrag für eine Blogparade (really? ;-)), ins Leben gerufen von der fabelhaften Irma von Irma’s Lackwiese und 6 Mädels aus der Maniswappi-Runde. Das Ganze läuft unter dem Titel „Gedankensplitter“, alle Details und die weiteren Teilnehmerinnen dazu findet ihr hier. 

Jedenfalls ist das Motto im Oktober, sehr naheliegend, Herbst, und da diese Blogparade für vieles offen ist (Gedichte, DIY, Nailart, Mode, Rezepte…) gibt es von mir heute nicht nur eine kleine Herbstmaniküre, sondern auch meine Lieblingskürbisrezepte. Ich finde dieses neue monatliche Event eine prima Idee und hoffe, dass ich oft genug Zeit finde, um mitzumachen. Wie ich schon mal angemerkt habe, bin ich überhaupt kein Herbstfan, da ich mich vor allem mit Kälte und Finsternis nicht anfreunden kann, und jeden Herbst entsteht in mir das Gefühl, dass ich einen guten Freund verloren habe (den Sommer).

Bevor wir jetzt kollektiv die Taschentücher zücken, zeige ich euch mal mein kleines Nailart:

IMG_0413Dass der waldgrüne Zoya-Lack ein Sandlack ist, kommt erst ein bisschen besser raus, wenn man das Bild groß klickt… „Chita“ ist aus der Pixie-Dust-Herbstkollektion von 2013 und echt grandios. Ich liebe den silbernen Glitzer, und der Lack ist so herrlich unkompliziert im Auftrag und hält und hält…

Der zweite Lack im Bunde ist aus der -noch- aktullen Essence-LE „happy girls are pretty“ und trägt den Namen „pretty you“. Eigentlich ist dieses Nude eine untypische Chillkrötenfarbe, aber mir hat sie aufgetragen sehr gut gefallen, und als Base für diverse Stampings könnte mir der noch gute Dienste leisten. Gestampt habe ich mit einer Schablonde von „Bundle Monster“ und einem Stampinglack von „hit the bottle“, der auf den sagenhaften Namen „the drunken elf“ hört. Wer zur Hölle kommt angesichts eines braunen Metalliclacks auf diesen Namen??
Mir hat das Nailart recht gut gefallen, und ich habs wirklich getragen, bis sich das Beige verabschiedet hat.

Mir fällt gerade ein, dass auch bei den Reviernägeln das momentane Sunday Nails-Thema der Herbst ist, also verlinke ich mein Nailart dort, vielleicht mögen es Herby und Lackschumi auch ein bisschen…

So, und jetzt kommen wir zum Kürbis. Mein Liebling aus dieser Gemüsereihe ist der Hokkaido, weil man ihn nicht schälen muss, samt der Schale kochen und verwerten kann.

Basisrezept für eine Kürbissuppe

Für 4 Portionen nehme ich einen mittleren Hokkaido um die 500 g, wasche ihn gut, viertle ihn und kratze das faserige Innenleben samt der Kerne raus. Dann schneide ich die Viertel in ca. 2 cm große Würfel.

Eine Zwiebel brauchen wir auch, die schneide ich auch mal eben klein (hab mal wo gelesen, dass man nicht so viel dabei weinen muss, wenn man beim Zwiebelschneiden die Zunge raushängt. Stimmt ein wenig. Versucht es mal!), und dünste sie dann in einem Klecks Butter glasig. Dann gebe ich die Kürbiswürfel in den Topf dazu, röste diese ein wenig an, und füge dann einen guten Liter Wasser hinzu. Das Ganze wird kurz aufgekocht und ein Suppenwürfel „Gemüse“ hineingeworfen. Dann dauert es gute 10 Minuten, bis die Kürbisstücke weich sind, ich schnappe mir den Pürierstab, setze die Taucherbrille auf (optional) und püriere die Kürbisstücke, bis eine gelbe Cremesuppe übrig ist. Mit Salz abschmecken, eventuell ein wenig Kürbiskernöl dazu, fertig.

Jetzt habe ich die Erfahrung gemacht, dass man diese Suppe ganz prima aufmotzen kann, indem man zu den Kürbisstücken eine Süßkartoffel dazugibt, und dann einen halben Liter Wasser und eine Dose Kokosmilch zum Aufgießen verwendet.

Eine weitere Option ist, zwei Karotten zu den Kürbiswürfeln zu geben, ein Stückchen Sellerie und Petersilwurzel macht sich auch nicht schlecht, ein daumengroßes Stückchen frischer Ingwer ebenso, und wer es scharf mag, gibt noch ein wenig Chilipulver rein. Dann stäube ich großzügig Currypulver, einen TL Kreuzkümmel und einen TL Kurkuma über das Gemüse, bevor ich es mit Wasser aufgieße. Zum Abschmecken eignet sich für diese Variante ein Schlückchen Sojasauce.

Und dann hab ich hier noch ein süßes Kürbisrezept für euch, liebe Natascha, hier sind die Kürbismuffins, von denen ich kürzlich erzählt habe:

Für 12 Stück Muffins braucht ihr:

  • etwa 200 g Hokkaidokürbis
  • 1 unbehandelte Zitrone (wobei ich immer die Zitronenschale aus dem Päckchen nehme…)
  • 170 g Mehl
  • 2 gehäufte TL Backpulver
  • 70 g Zucker
  • Zimtpulver, geriebene Muskatnuss
  • Salz
  • 6 EL neutrales Öl
  • 2 Eier
  • 100 g Joghurt

Den Kürbis wieder waschen, und Fasern und Kerne rauskratzen. Dann sollte man ihn raspeln (mit einer Küchenmaschine erspart man sich eine Menge Arbeit, ich nehme dazu meine Moulinette), die Schale der Zitrone abreiben und mit dem Kürbis mischen.

Backofen auf 220 ° (Umluft 200°) vorheizen. Eine Muffinform fetten oder 2 Papierbackformen ineinander setzen.

Mehl mit Backpulver, Zucker und je einer kräftigen Prise Zimt, Muskat und Salz gut mischen.

Das Öl mit den Eiern un dem Joghurt schaumig schlagen, dann gut mit der Mehlmischung vermengen. Den geraspelten Kürbis daruntermischen.

Teig in die Muffinsformen füllen, und im Backofen 20 min backen, bis sie aufgegangen und gut gebräunt sind.

Vielleicht hat mal jemand Lust, sich daran zu versuchen, ich wünsche euch gutes Gelingen!

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13 Gedanken zu “Meine Kürbis-Favoriten (mit Maniküre!)

  1. Haha, meine Freundin und ich hatten genau heute beim Zwiebelschneiden das Thema, wie man nicht/ weniger weint und wir sind auch auf den Trick mit dem Zunge rausstrecken gekommen! 😀
    Die Kürbismuffins hören sich auch interessant an, ich wär gar nicht auf die Idee gekommen, Kürbis auch so zuzubereiten. Wenn ich mich die nächsten Wochen noch dzau aufraffen kann, einen Kürbis zu zerkleinern (was mir ja immer viel zu viel Arbeit ist, die sind aber auch so verdammt schwer klein zu kriegen) werd ic hdas vielleicht mal versuchen!

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    • .. Und es bringt ein wenig, nicht wahr! Als ich diesen Tipp zum ersten Mal meinem Mann erzählt hat, meinte er, jemand hat mir wohl einen gewaltigen Bären aufbinden wollen 🙂
      Ja, die Kürbishäckslerei ist mühsam, aber wenigstens muss man den nicht auch schälen, dann gehts noch eher… Hab erst gestern wieder eine ordentliche Ladung Suppe gekocht. Und ich hab Chia-Samen reingestreut! Macht sich auch nicht schlecht…

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  2. Huhu,

    sehr cool 🙂 Da dachte ich doch die Tage ich könnte, mal wieder eine Kürbissuppe machen. Ich muss zugeben, ich habe sie letzten Jahr zu ersten mal gemacht und habe keine Ahnung nach welchem Rezept.
    Na jetzt habe ich ja wieder eins 🙂

    Deine Nägel passen super zum Thema Herbst, voll süß:) Die Platten von Bundle Monster kenne ich noch gar nicht… Wo kann man die denn kaufen??
    LG
    Herby

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    • Also ich wünsche dir kürbissuppentechnisch ein gutes Gelingen, ich mag das Zeug echt extrem gern, obwohl ich sonst ein totaler Fleischfreak bin…
      Die Bundle Monster Schablonen hab ich als größeres Paket bei willhaben.at ergattert. Kaufen kann man die offenbar nur direkt bei bundlemonster.com bzw. Amazon… Bei Kleiderkreisel oder Kleiderkorb werden auch manchmal welche angeboten. Glg

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  3. Oh, ich freu mich, dass du diesen Monat dabei bist, und dann direkt mit Mani und Rezepten!! 🙂 Das Stamping gefällt mir super und beide Rezepte klingen ziemlich gut! Ich bin letztes Jahr erst auf den Kürbisgeschmack gekommen und werd dieses Jahr definitiv wieder einen Kürbiskuchen backen. Supper gibts bestimmt auch und wenn ich sehr viel Lust habe, probier ich deine Muffins mal aus. 🙂
    Liebe Grüße!

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    • Hurra, so soll es sein! Hatte gehofft, dass es dir ein wenig gefällt 😉
      Ich habe mit Kürbis inzwischen echt schon einiges herumexperimentiert, das Füllen mit Hack und Gemüse hat sich auch sehr bewährt. Ich würde mich freuen, wenn du dich mal an den Muffins versuchst, sie sind echt super lecker! Gestern habe ich mal eine Partie Muffins mit Goji-Beeren versucht, das sollen ja auch solche gesunden Vitaminbomben sein… Whatever, hauptsache, es schmeckt, und gut sind sie wirklich geworden! glg

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  4. Pingback: Gedankensplitter – Minz-Brownies mit Mandeln [+Zusammenfassung “Herbst”] | Irmas Lackwiese

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