I did it my way…

And I stood tall
And did it my way
I’ve loved, I’ve laughed, and cried
I’ve had my fill, my share of losing

And now, as tears subside
I find it all so amusing
To think I did all that
And may I say, not in a shy way

(aus Frank Sinatra: I did it my way)

Ihr wundert euch, was mit good old Chillkröte los ist? Ich verrate es euch: Dieser Tag wird als einer der emotionalsten in meine Geschichte eingehen. OK, unsere Hochzeit wird er nicht schlagen, aber die war auch ausschließlich positiv behaftet. Reden wir nicht länger um den heißen Brei herum: Ich erwähnte bereits kürzlich, es wird berufliche Änderungen geben. Und ich habe heute nach 10 Jahren in der Klinik meinen Job gekündigt. Nun ist es aber nicht so, dass ich mit „Halleluja, gottseidank, alles war so schrecklich“ gehe, sondern mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Ich habe in diesen 10 Jahren wahnsinnig viel gelernt, das Wichtigeste war bestimmt die Erkenntnis, seine Gesundheit schätzen zu lernen. Morgens selbständig aufstehen können und gesund zu sein ist ein Privileg, keine Selbstverständlichkeit, dessen ist man sich viel zu selten bewusst.

Die nächste Weisheit: Die Menschheit ist ein großer Tiergarten. Für jede Schrägheit gibt es immer noch eine Steigerungsform, man mag es kaum glauben.

Ich bin in den 10 Jahren stark geworden, habe die Eckpfeiler für meine persönlichen Grenzen immer wieder weiter nach vorn versetzt, und sicher noch einige brauchbare Sachen mitbekommen, die mir jetzt nützen werden.

Doch  – warum das Ganze und was jetzt? Nun, wie ihr wisst, ist meine Anwesenheit zu Hause bedingt durch die Krankheit meines Mannes sehr gefragt. Durch die Pendlerei in die Arbeit gingen mir jeden Tag 2 1/2 Stunden durch die Lappen, die ich anderweitig (Haushalt, einfach mal chillen…) brauchen könnte. Und ich habe eine Leidenschaft: Schreiben! (Ernsthaft, auch abseits von acetongeschwängerten Lackbeiträgen).

Und da kam mir die Idee, www, also was wäre wenn ich meine Leidenschaft zum Beruf mache und mich als Texterin versuche… Dass ich vor 18 Jahren mal einen Jugendroman veröffentlicht habe, ist inzwischen nicht mehr so relevant, aber auch kein Nachteil 🙂 Jedenfalls habe ich mir kleinere Projekte geangelt und mich darin versucht. Und, hurra, es macht Spass UND löst meine Probleme, denn ich arbeite von zu Hause aus zu von mir festgesetzten Zeiten. Kurzes Herumrechnen, kurzes am Kopf kratzen (die werden in der Arbeit nicht erfreut sein), und die Entscheidung war gefallen. Ab 01.06. wird es meine „Firma“ hochoffiziell geben, und ich denke, auch hier werden wir uns öfter lesen.

Und in meinem Kopf geht es grad derart rund… Altes kämpft mit Neuem, Positiv gegen Negativ, und ich… lackiere mir die Nägel. Denn die zauberhafte Marina hat mir eine Lackspende zukommen lassen, die mein Herzchen heute noch höher hat schlagen lassen, als es ohnehin schon schlug. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Aber halt, wenn wir schon beim Lackieren sind… Wir hatten bei diversen Blogparaden doch schon mehrmals das Thema „Welchen Lack würdet ihr beim Vorstellungsgespräch tragen“. Drehen wir doch mal den Spieß um: Welchen Lack würdet ihr bei eurer Kündigung tragen? Nein, ich habe mir die Frage nicht ernsthaft beim Lackieren gestellt, denn ich trug den großartigen ILNP „Home Sweet Home“ bereits seit 3 Tagen. Aber ich hatte ihn eben drauf, und damit dies nicht nur ein Laberpost wird, zeige ich ihn euch auch noch, das hat er nämlich verdient!

IMG_0628

„Home sweet Home“ ist ein Ultraholo aus der Winterkollektion von ILNP und aus dem Lackpaket meines Mannes. Er (der Lack :-)) braucht 3 Schichten, die aber derart zügig trocknen und so butterweich zu lackieren sind, dass das kein Thema ist. Bei Tageslicht ist er zart lavendelfarben und man kann bereits erahnen, was in ihm steckt…

Und dann kommt die richtige Drehung zum Licht, und *BÄÄÄM* hier habt ihr die Holobombe! Also das nenn ich Ultraholo vom Feinsten! Auch die Haltbarkeit der Marke hat mich absolut überzeugt. Gegen das Ablackieren heute hat er sich auch nicht gesträubt, ein klein wenig Hologlitzer hat es mir über die Finger gestäubt (ich schwöre, die Reimerei an dieser Stelle war nicht beabsichtigt, in meinem Kopf passieren heute komische Dinge…), aber nach 2 Mal Hände waschen war alles weg.

Und nun noch ein paar Impressionen im Kunstlicht:

Sorry, aber das beste Licht hab ich einfach im Bad ausfindig gemacht… Und ja, was man im Hintergrund sieht, ist tatsächlich eine elektrische Zahnbürste der Marke Oral B, die diesen Post NICHT gesponsert haben (wieso eigentlich nicht ;-)).

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8 Gedanken zu “I did it my way…

  1. Ich wünsche dir sooo, soooo sehr dass es klappt und irgendwie finde ich es auch lustig, dass wir beide exakt den gleichen Weg einschlagen – zeitgleich 😀 Du hast dich aber als Freiberufler angemeldet, oder? Mich irritiert das Wort „Firma“ 😀

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  2. Ich find den Schritt supermutig. Mr. L is ja auch selbständig und daher weiß ich, wie schwierig das sein kann (vor allem wenn man ne Zeit mal keine Aufträge hat), aber du hast einen richtig guten Grund. Ich wünsch euch beiden nur das Allerbeste *drück*

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    • Ich danke dir *richtig fest zurückdrück*. Ja, ich finde auch, mein Grund ist der beste überhaupt. Aber ich habe echt festgestellt, dass es riesigen Spass macht, mehr noch, als ich glaubte, und momentan scheint die Marktlage diesbezüglich nicht so schlecht zu sein… Hoffen wir das Beste, für euch zwei genauso!

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