Hallo 2017!

Tja, also eigentlich hat mich 2017 ein wenig überrumpelt, muss ich sagen. Nicht nur, weil der Jahreswechsel gänzlich unerwartet am 31.12. stattgefunden hat, sondern weil ich auch keine Möglichkeit hatte, um 2016 noch einmal kräftig in den Allerwertesten zu treten. Schuld daran sind allerdings weder die Erderwärmung, noch die italienische Bankenkrise, sondern Grippeviren. Ich meine jetzt nicht so niedliche, kleine Duzi-du Virchen mit Schal, die ein wenig „Hatschi“ verursachen, nee Leute, mit so etwas gebe ich mich nicht ab. Ich meine schon so etwas Giftiges mit Schleim, etwas, was jedes Gelenk in deinem Körper in einen Vollbrand aus Schmerzen versetzt, deine Haarwurzeln erzittern lässt, deine Augäpfel schmelzen und deine Zähne klappern lässt. Zu alledem gesellt sich dann Husten. Nicht Öchi-Öchi-hmm-grrrm. Markerschütternde Laute, die Fensterscheiben und Rippen zum Bersten bringen.

Und doch hatte ich ziemliches Glück mit dem Timing von dem Mist, denn als Selbständige mal eben eine Woche ins Bett legen und jeden Tag ein bisschen weniger sterben ist nicht vorgesehen. Nur, wann steht die Produktion am ehesten still? Jupp, zwischen Weihnachten und Neujahr… So wurde ich unangenehm ausgeknockt und das wars mit aufwändigem Weihnachtsmenü, Silvesterfeiern und alles, was einem halt so Spass macht.

Dabei war 2016 definitiv keine Bitch… Ich habe festgestellt, dass man vom Schreiben leben kann, mich auf die selbständigen Beine gestellt, und damit eigentlich die beste Entscheidung seit langem getroffen. Außerdem habe ich endlich wieder angefangen, ein wenig kreativ zu schreiben fernab des Nagellackkosmos, was mir ebenfalls große Freude macht und neue Leser auf mich aufmerksam gemacht hat.

Ich habe Twitter (@gappdm1708) für mich entdeckt, und finde es ziemlich witzig. Über Twitter bin ich auch auf verschiedene Autoren- und Textercommunities gestossen, habe neue Blogs entdeckt und meinen Fokus wieder ein bisschen mehr auf das Schreiben gelegt. Vor nicht allzu langer Zeit kam mir eine erneute Buchveröffentlichung nach meinem Jugendroman im Jahr 1998 utopisch vor. Inzwischen…. gar nicht mehr so. Auf jeden Fall freue ich mich unheimlich, was das Jahr für mich bereithält und ich bin bereit, viel zu geben…

Natürlich habe ich seuchenbedingt auch weder schöne Weihnachts- noch Silvesternägel gezaubert. Aber ich habe kurz vorher noch meinen dritten neuen Manhattan aus der Steiermark ausprobiert, und möchte ihn euch nicht vorenthalten:

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„Bring it on“ heisst die Glitzerbombe, und angebracht habe ich ihn über dem zartesten Rosa, das ich finden konnte: Shell we dance von Sally Hansen. Eine Schicht davon, und der Effekt ist gleich Klarlack. Zwei Schichten, und es stellt sich ein Hauch von Rosé ein… Ich habe mit Tip guides aus der Essence „Beach house“-LE die Nägel abgeklebt, und die Spitzen mit „bring it on“ von Manhattan bemalt. Bei diesen Tip guides heisst es immer, man soll sie abziehen, solange der Lack noch feucht ist. Leute, die das behaupten, haben sich echt was dabei gedacht. Ja, wenn der Lack antrocknet, lassen sie sich bereits ziemlich schlecht entfernen, was man daran sieht, dass die Linie ausfranst. Trotzdem habe ich meine Maniküre gern getragen, und auch dieser Manhattan konnte mit super guter Haltbarkeit punkten.

Ich hoffe, euer Start ins neue Jahr war ein guter, fröhlicher und gesunder! Ich freue mich auf ein neues, buntes Blogjahr mit euch…

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4 Gedanken zu “Hallo 2017!

  1. Oh ja, alle Jahre wieder ganz unerwartet dieser Jahreswechsel – kenn ich 😀 Ich hoffe du bist in der Zwischenzeit wieder zu 100% fit? Deine Gedanken zu den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr hatte ich aber auch: einfach mal Business außen vor lassen – machen die Kunden schließlich auch – und nur auf sich selbst konzentrieren 🙂

    Deine Feststellung, dass man vom Schreiben leben kann *in die Arme fall, auf die Schulter klopf-wir haben beide das gleiche getan, die gleiche Einstellung und sind beide zufrieden* – ich kann dich soooo gut verstehen 🙂

    Bei Twitter bin ich dir ein wenig hinterher. Ich habe da irgendwie nur einen sporadischen Bezug. Manchmal mehrere Tage hintereinander und dann fällt mir plötzlich auf, dass ich schon tagelang nicht mehr on war – ach ja 😀

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    • Heyyy liebe Sonja! Es lebe das Homeoffice bei diesem Sauwetter, was? Tatsächlich sinnd jetzt die ersten Tage, wo ich mich wieder richtig fit fühle. Der Husten hat mich ewig geplagt, aber die Lunge ist halt leider meine Schwachstelle.
      Inzwischen lebt das Business wieder auf, und ich freu mich total darauf, was 2017 für uns zwei Kreativköpfe bereit hält… Allerliebste Grüße!

      Gefällt 1 Person

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