Magnetlack Klappe die Erste: Masura Asteroid Debris

Ich bin ein schlechter Influencer, obwohl ich meine Instagram-Beiträge brav mit „unbeauftragte Werbung“ kennzeichne. Weil ich euch heute erzählen werde, dass Magnetlacke toll sind. Na gut, nicht irgendwelche Magnetlacke, sondern die der russischen Marke Masura. Bahnbrechende News, nobelpreisverdächtig. Aber Spott beiseite, zumindest können jetzt viele von euch an dieser Stelle zustimmend nicken, weil ihr sie schon getestet habt. Und natürlich schon wisst, was ich erst lernen musste…

Insgesamt 5 Magnetlacke von Masura tummeln sich nun bei mir, und da wir in Tirol ja auch „ein klein wenig“ Schnee abbekommen haben, durften sie mal kurz ins Freie:

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Ganz rechts im Bild befindet sich Asteroid Debris, der heutige Protagonist. Außerdem habe ich mir den passenden Magneten von Masura dazu bestellt. Meine Bezugsquellen für Masura sind übrigens Hypnotic Polish, bzw. Nailland Hungary, gerne wenn es eine Rabattaktion für die Marke gibt.

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Lackiert habe ich zwei Schichten, durch die enthaltenen lila-holographischen Flakies ist „Asteroid Debris“ ein wenig dickflüssig im Auftrag, funktioniert aber trotzdem sauber und einwandfrei. Die Farbe sollte übrigens ein Rauchblau darstellen, auch wenn er hier am Bild eher anthrazit wirkt, aber der Lack ist ohnedies ein kleines Chamäleon. Auf jeden Fall habe ich, wie bereits bei anderen Lackistas gelesen, nach dem Auftrag der zweiten Schicht sofort über jeden Finger den Magneten gehalten. Mit der Breitseite. Für 10 Sekunden. Davon war in den Posts zwar keine Rede, allerdings auch nicht, wie es sonst gehen soll.

Conclusio: Nimmt man die Breitseite, bekommt man auch die volle Breitseite magnetisiert. Zack, ist der ganze Finger hell, Effekt gleich null, Doris verwirrt. Nach einigem Hin- und Herüberlegen stellte ich fest: Man kann den Magneten auch mit der Kante über den Nagel halten! Toll, nicht? Schlauwi Schlumpf lässt grüßen. Also nochmal neu lackiert, Magneten mit der Kante über den Nagel gehalten für ungefährt 15 Sekunden. Ein toller Cateye-Effekt wurde sichtbar, genau so, wie es sich laut Swatchbildern von anderen gehört. Sichtbar bis… der Lack trocken war. Dann verlief der Effekt ominös-nebulös. Nun ja, auch hier hat Schlauwi Schlumpf dann eine Lösung gefunden, der Magnet sollte eben so lange drüber gehalten werden, bis der Lack gut angetrocknet ist. Da ich zwei Schichten lackiert hatte und der Lack zähflüssig ist, dauert dieser Vorgang eben und wenn der Cateye-Effekt bleiben soll, dauert eben auch das Magnetisieren. Welch eine Erkenntnis!

Auch wenn hier noch nicht zu sehen ist, was der Lack alles kann, so ist klar, dass er großes Potential hat. Und natürlich wollen auch die anderen vier getestet werden. Und ihr werdet selbstverständlich erfahren, wie es mit Schlauwi Schlumpfs Versuchsreihe weitergeht… Morgen… Oder besser heute ist auf Insta aber zuerst #onwednesdaysiwearpink an der Reihe. Interessiert? Dann schaut doch rein bei @heavythrillingpolish.

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Und allen, die sich Sorgen um die armen Lacke im kalten Schnee gemacht haben, sei gesagt: Sie durften sich anschließend an einer heißen Tasse Tee aufwärmen, es hat sich keiner eine Erkältung geholt…

Ein Gedanke zu “Magnetlack Klappe die Erste: Masura Asteroid Debris

  1. Ach herrje das klingt wie meine ersten Magnetlackerfahrungen. Aber toll sind sie halt. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
    Tatsächlich beherbege ich nun auch einige Magnetlacke, aber irgendwie benutze ich sie gar nicht mehr, weil mir das viel zu viel Aufwand ist. Shame on me.

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